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Lebenserfahrungen

Wunderbar frei

Einfach mal beginnen: Es ist der erste Schritt und mal sehen, wo er hinführt. Auf jeden Fall erzähle ich die Geschichte von dem Narzisten, der seine Frau versklavte.

Das schöne an meiner Seite ist, dass ich tun und lassen kann, was ich will. Während ich, als ich noch für die WAZ geschrieben habe, immer neutral berichtet habe – wenn ich mal parteiisch hätte sein können, habe ich Menschen um ihren Blick auf die Sache gebeten – kann ich nun einfach schreiben, wie es mir gefällt und wie ich diese Welt wahrnehme. Ich kann Geschichten von Menschen erzählen, die meinen Weg gekreuzt haben.

Eines meiner Hauptthemen im Leben waren die Egoisten und Machtmenschen, Menschen, die die Grenzen ihres Gegenüber nicht aktzeptiert haben. Oft Menschen, die so verkrüppelte Seelen hatten, dass sie damit andere verwickeln mussten.

Narzissten, Choleriker, Alkohol- und anderweitig Abhängige. Tja, ich trage auch Süchte in mir. Zum Glück nie substanzieller Art. Aber ich habe in die Co-Abhängigkeit geschnuppert, über Arbeitswut, Lese-, Sport- und Sexsucht, Essstörungen und anderes erfuhr ich alle möglichen Abhängigkeiten. Und weil ich mich so besonders schlau fand: immer, wenn ich merkte, wie exsessiv ich etwas tat, hörte ich beinahe sofort damit auf. Die Folge: es bauten sich neue Abhängigkeiten auf.

Dabei war ich – bin ich noch? – doch nur Suchende.

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